„Sie werden hier nichts hören, was Sie nicht schon gehört haben. Sie werden hier nichts sehen, was sie nicht schon gesehen haben. Sie werden hier nichts von dem sehen, was sie hier immer gesehen haben. Sie werden hier nichts von dem hören, was Sie hier immer gehört haben.“
So beginnt Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ aus dem Jahr 1966. Es treten vier namenlose Personen ohne besondere Kostümierung auf und sprechen das Publikum, das im Licht sitzt, direkt an: Wir sprechen nur. Damit ist bereits gesagt, dass das Stück keine Handlung im klassischen Sinn bereithält. Die Darsteller gehen im weiteren Verlauf des Stücks zunächst auf etwaige individuelle Befindlichkeiten beim Publikum ein und sprechen es direkt an, allerdings ohne es dabei zu beschimpfen. Handke geht es vielmehr darum, sich mit dem Theater auseinanderzusetzen. Theater ImPuls überträgt in ihrer adaptierten Fassung diese Auseinandersetzung auf die Themen „Alter“ und den „Umgang mit Demenz“ in unserer Gesellschaft.
Der Amateurtheaterverein Theater ImPuls wurde im Jahr 1988 ins Leben gerufen. Alle Mitglieder sind ausnahmslos Amateure, die das Theaterspiel in ihrer Freizeit betreiben. Geprobt wird in der Regel montags und mittwochs ab 19 Uhr im Souterrain der Johannisgemeinde (www.johannis.de) in Mannheim-Lindenhof.
Zielgruppe: Alle Bürgerinnen und Bürger
Veranstalter: Theater ImPuls
Kontakt: Eva Franz
Telefon: 06202 4091029
E-Mail: evandreas_franz@web.de
Anmeldung: nein
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Improvisationstheater „Frau Maurers Loge“ Improvisationstheater, Sa, 19.09.2009, 21:00 h - 22:00 h, Kunstladen, Mittelstraße 25
Der an Demenz erkrankte Mensch lebt im Augenblick. Improvisationstheater entsteht im Augenblick. Menschen, die Menschen mit Demenz begegnen, müssen oft improvisieren und häufig spontan handeln. Doch müssen sie sich an bestimmte Regeln und Vorgaben halten – genau wie improvisierende Schauspieler. Die Mannheimer Amateurgruppe „Frau Maurers Loge“ erzählt in kleinen Szenen Geschichten, die aus dem Moment heraus entstehen. Das führt manchmal zu Schwierigkeiten, die gemeistert werden müssen, aber immer wieder auch zu Glücksmomenten und Überraschungen.
Zielgruppe: Alle Bürgerinnen und Bürger
Veranstalter: Kunstladen e. V.
Kontakt: Lars Wibranski
Telefon: 0179 5220614
E-Mail: hallo@kunstladen-mannheim.de
Anmeldung: nein
Zielgruppe: Alle Bürgerinnen und Bürger
Veranstalter: Kunstladen e. V.
Kontakt: Lars Wibranski
Telefon: 0179 5220614
E-Mail: hallo@kunstladen-mannheim.de
Anmeldung: nein
„Die Akte Auguste D.“ von K. und U. Maurer, Bühnenfassung: U. Hofmann, Di, 22.09.2009, 16:00 h - 17:00 h, Altenpflegeschule MA, Steubenstr. 58
Auguste D. leidet an einer seltsamen Krankheit, sie hat ihren Namen vergessen und den ihres Mannes. Am 25. November 1901 lässt sie ihr Mann in die Frankfurter Irrenanstalt einweisen, wo sie von dem jungen Oberarzt und Gehirnforscher Alois Alzheimer untersucht wird. Er hält die Gespräche mit ihr fest und diagnostiziert senile Demenz. Mit 51 Jahren ist Auguste zu jung für diese Alterskrankheit und damit ist die Neugierde und der Forschergeist des Arztes geweckt. Immer wieder stellt er Befragungen an und testet die Möglichkeiten und Grenzen von Augustes Kommunikationsfähigkeit. Damit beginnt einer der spektakulärsten Fälle der Medizingeschichte, der 1906 auf einer Tagung als Einzelfall keinerlei Beachtung fand. Hundert Jahre später, mit Millionen Alzheimer Patienten weltweit, wird die Krankenakte im Keller der Frankfurter Universität wieder entdeckt, mit der präzise erstellten Diagnose, die heute noch gültig ist.„Auguste D. Ist für die Medizin eine Sensation, für die Bühne ein Gewinn. Die Gespräche sind ein seltener und unvergleichlicher Dialog, der durch die Aura des Authentischen berührt.“ (züritipp-Züricher Ausgehmagazin)
Die Autorin Ulrike Hofmann hat die Originalgespräche zwischen dem Arzt und seiner Patientin in das Stück aufgenommen, das sie zusammen mit dem Schauspieler Basil Dorn vortragen wird.
Zielgruppe: Alle Bürgerinnen und Bürger
Veranstalter: Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e. V.
Alzheimer Gesellschaft Mannheim - Selbsthilfe Demenz e. V.
Kontakt: Sabine Schulz
Telefon: 0621 744864
E-Mail: sabine.schulz@yahoo.de
Anmeldung: nein
Theateraufführung „Das letzte Band“ (Krapp’s last Tape), Mi, 23.09.2009, 18:00 h - 20:00 h, RheinauTreff, Relaisstraße 157
Krapp, ein einsamer alter Schriftsteller, beschäftigt sich mit seinem Leben, seiner Situation und Lebensbilanz. Er lauscht den Tonbändern, auf denen er alljährlich seine Erlebnisse im vergangenen Jahr aufgezeichnet hat, und kommentiert diese Aufzeichnungen immer von neuem – ein sinnloser Kreislauf von längst abgeschlossenen Erfahrungen, vergangenen Beziehungen und irreparablen Fehlschlägen. Schon seit über dreißig Jahren führt Krapp, der erfolglose Schriftsteller, dieses "Gespräch" mit seinem ihm immer fremder gewordenen Tonband-Ich. Durch diesen Kunstgriff werden die Jugend, die Zeit der sogenannten besten Jahre, und die Gegenwart des Alters in das Stück einbezogen. Verächtlich lacht er über die Selbsteinschätzung des einstigen Krapp, und immer wieder spult er das an seinem 39. Geburtstag aufgenommene Band zurück, um einen glücklichen Augenblick zu rekapitulieren, eine Liebesbeziehung, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.
Die Botschaft wird deutlich: wer sich nicht bei Zeiten um gute Beziehungen kümmert, steht am Ende alleine da – und da nutzt es nichts, bekannt oder berühmt geworden zu sein.
Stück von Samuel Beckett in einem Akt mit Schauspieler Gerhard Piske.
Gerhard Piske war seit 1988 Schauspieler am Nationaltheater Mannheim und arbeitet seit ein paar Jahren als freier Schauspieler und Regisseur in der Region (Neue Studiobühne Ludwigshafen, Theater Felina-Areal Mannheim, Klapsmühl`am Rathaus, Hörfunk und TV-Arbeit beim SWR). Bekannt sind auch seine Auftritte als „Heinz Erhardt“.
Uraufführung: 20.10.1958, Royal Court Theatre, London
Zielgruppe: Alle Bürgerinnen und Bürger
Veranstalter: Seniorenbüro Mannheim
Kontakt: Uwe Patuschka
Telefon: 0621 293-3176
E-Mail: uwe.patuschka@mannheim.de
Anmeldung erforderlich!
Die Botschaft wird deutlich: wer sich nicht bei Zeiten um gute Beziehungen kümmert, steht am Ende alleine da – und da nutzt es nichts, bekannt oder berühmt geworden zu sein.
Stück von Samuel Beckett in einem Akt mit Schauspieler Gerhard Piske.
Gerhard Piske war seit 1988 Schauspieler am Nationaltheater Mannheim und arbeitet seit ein paar Jahren als freier Schauspieler und Regisseur in der Region (Neue Studiobühne Ludwigshafen, Theater Felina-Areal Mannheim, Klapsmühl`am Rathaus, Hörfunk und TV-Arbeit beim SWR). Bekannt sind auch seine Auftritte als „Heinz Erhardt“.
Uraufführung: 20.10.1958, Royal Court Theatre, London
Zielgruppe: Alle Bürgerinnen und Bürger
Veranstalter: Seniorenbüro Mannheim
Kontakt: Uwe Patuschka
Telefon: 0621 293-3176
E-Mail: uwe.patuschka@mannheim.de
Anmeldung erforderlich!
„Die Mannheim-Revue“ präsentiert von Theater ImPuls, Mi, 23.09.2009, 20:00 h - 22:00 h, Café Flamme Rouge Lenaustraße 24
Über 400 Jahre Mannheim – da gibt es einiges zu erzählen: Wir lassen den Wasserturm sprechen, erklären, wie damals die Quadratestadt am Schachbrett entworfen wurde, bringen Licht ins Dunkel der „Monnemer Bricke“, werfen einen verrückten Blick vom Fernmeldeturm auf die Regi-on und zeigen, wie es um den Mannheimer Sport bestellt ist. In der vom Theater ImPuls selbst verfassten Revue dreht sich in sieben Kurzepisoden wirklich alles um unsere Heimatstadt: auf hochdeutsch, aber natürlich auch in breitestem „Monnemer“ Dialekt. Wenn Sie also wissen wollen, wie Sie am schnellsten zum Einwohnermeldeamt kom-men können oder wie absurd die Lösung eines Kreuzworträtsels sein kann, so besuchen Sie unseren Auftritt im Rahmen der Aktions¬kampagne für ein demenzfreundliches Mannheim.
Den Amateurtheaterverein Theater ImPuls gibt es seit 1988, und er hat seitdem eine Vielzahl unterschiedlicher Stücke aller Genres aufgeführt, Wir sind beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim und an Festen, Veranstaltungen der Johannisgemeinde vertreten.
Wir hoffen, dass durch unsere Arbeit der Funke der eigenen Theater¬begeisterung auf andere überspringt und so „ImPulse“ für die kulturelle Szene im Rhein-Neckar-Raum ausgesendet werden.
Weitere Infos: Theater ImPuls e. V., www.theater-impuls.de
Eva Franz, Organisatorische Leitung, Telefon: 06202 4091029
Erik Buchheister, Presse- und Öffentlichkeit, Telefon: 06203 936595
Zielgruppe: Alle Interessierte
Veranstalter: Theater ImPuls
Kontakt: Eva Franz
Telefon: 06202 4091029
E-Mail: evandreas_franz@web.de
Anmeldung: nein
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